"Der Ruin von Finanzwirtschaft und der realen Wirtschaft ist, wenn auch mit großen Schwierigkeiten, zu überwinden ein durch den Klimawandel ruinierter Planet dagegen nicht."

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Prof. Dr. Klaus Töpfer, Stellvertretender Vorsitzender des " Rat für NACHHALTIGE Entwicklung".

 

 DenkSchule für das Solarzeitalter e. V.

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Die UN-Dekade kurz vorgestellt

Auszeichnung der UNkl

Es ist ein Gebot der Stunde, dass wir Menschen überall auf der Erde verantwortungsbewusster mit unserem Planeten und seinen Ressourcen umgehen und die Vielfalt der Natur erhalten. Ebenso ist es ein Gebot der Stunde, mehr Gerechtigkeit auf der Welt zu schaffen, sich für bessere Lebenschancen von Armen und Schwachen einzusetzen und einen fairen Handel zu unterstützen. Diese Ziele können nicht allein durch staatliche Aktivitäten sowie Appelle an die Wirtschaft und Bürger erreicht werden. Erforderlich ist vielmehr ein globaler Wandlungsprozess. der von jedem einzelnen Menschen, von allen Organisationen, der Politik wie Unter nehmen vollzogen und gelebt wird. Nur dann ist eine nachhaltige Entwicklung möglich.

Vor diesem Hintergrund rief die UN-Generalversammlung im Dezember 2002 die Jahre 2005 bis 2014 zur Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ aus. Die globale Vision der Weltdekade BNE ist es, allen Menschen Bildungschancen zu eröffnen, die es ihnen ermöglichen, sich Wissen und Werte anzueignen sowie Verhaltensweisen und Lebensstile zu erlernen, die für eine lebenswerte Zukunft und eine positive gesellschaftliche Veränderung erforderlich sind. Damit signalisieren die Vereinten Nationen: Nachhaltige Entwicklung betrifft alle. Es ist eine unabweisbare Notwendigkeit, nachhaltiges Denken und Handeln weltweit zu entwickeln, zu stärken, zu verbreiten und zu verankern. Dazu bedarf es einer umfassenden, globalen Bildungsinitiative.

Denn persönliches Engagement und das Umdenken in der Politik, Wirtschaft und Verbänden, Städten und Kommunen stellen sich nicht von selbst ein. Es ist vielmehr die zentrale Aufgabe der verschiedensten Bildungseinrichtungen. der Massenmedien, der Unternehmen, Vereine, von Einzelinitiativen bis hin zu Kommunen und Städten, den Bürgern solche Lerngelegenheiten zu bieten, bei denen sie Kompetenzen für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Gesellschaft erwerben können.

Weltweit wird die Dekade von der UNESCO, also der Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation der Vereinten Nationen koordiniert. In Deutschland ist daher die Deutsche UNESCO-Kommission mit Sitz in Bonn zuständig. Die UN-Dekade steht hierzulande unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler und wird von einem von der Deutschen UNESCO-Kommission einberufenen Nationalkomitee. dessen Vorsitzender Univ. -Prof. Dr. Gerhard de Haan (Freie Universität Berlin) ist, koordiniert. Zusammen mit zahlreichen Akteuren aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft hat das Nationalkomitee 2005 einen Nationalen Aktionsplan erarbeitet. in dem die wichtigsten Ziele und programmatischen Vorhaben für die Umsetzung der Dekade in Deutschland festgehalten sind. Inzwischen haben die meisten Bundesländer im Rahmen der Dekade auch einen Landesaktionsplan vorgelegt, der die länderspezifischen Aktivitäten und Zielsetzungen festhält.

Bildung für nachhaltige Entwicklung steht in Deutschland nicht erst am Anfang. Es gibt bereits viele gute Ideen. Sie sind allerdings oftmals — trotz des großen Engagements derer, die in den Initiativen mitmachen — noch nicht sehr bekannt. Daher zeichnet das Nationalkomitee entsprechende Projekte, Bildungseinrichtungen, Städte und Kommunen als offizielle Projekte bzw. Kommunen der Weltdekade aus. Die Auszeichnung wird vergeben für beispielhafte Aktivitäten sowie eine vorbildliche und nachahmenswerte Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Auszeichnung trägt dazu bei, die Anliegen der Dekade in Deutschland sichtbar zu machen und gleichzeitig die einzelnen Akteure der Bildung für nachhaltige Entwicklung vor Ort zu unterstützen. Dies ist bis dato in einem Maße geschehen, das alle Erwartungen übertroffen hat: Seit dem Beginn der Dekade haben sich rund 1100 Initiativen um eine Auszeichnung beworben und es konnten über 700 Offizielle Dekade-Projekte und neun Kommunen bzw. Städte der Weltdekade ausgezeichnet werden (Bonn, Erfurt. Frankfurt/Main, Gelsenkirchen, Hamburg, Heidelberg, Neumarkt in der Oberpfalz sowie die Gemeinden Alheim und Hellenthal)

www.bne-portal.de/un-dekade

erstellt am 22.9.2008
Auszeichnung der UNFoto

Die Auszeichnung wurde von Prof. Dr. Gerhard de Haan, dem Vorsitzenden des Nationalkomitees, an die Präsidentin der DenkSchule für das Solarzeitalter Claudia Kathan und an den Geschäftsführer Hartmut Plötz in Erfurt übergeben.

 

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Die UN-Dekade kurz vorgestellt
Es ist ein Gebot der Stunde, dass wir Menschen überall auf der Erde verantwortungsbewusster mit unserem Planeten und seinen Ressourcen umgehen und die Vielfalt der Natur erhalten. Ebenso ist es ein Gebot der Stunde, mehr Gerechtigkeit auf der Welt zu schaffen, sich für bessere Lebenschancen von Armen und Schwachen einzusetzen und einen fairen Handel zu unterstützen. Diese Ziele können nicht allein durch staatliche Aktivitäten sowie Appelle an die Wirtschaft und Bürger erreicht werden. Erforderlich ist vielmehr ein globaler Wandlungsprozess. der von jedem einzelnen Menschen, von allen Organisationen, der Politik wie Unter nehmen vollzogen und gelebt wird. Nur dann ist eine nachhaltige Entwicklung möglich.
Vor diesem Hintergrund rief die UN-Generalversammlung im Dezember 2002 die Jahre 2005 bis 2014 zur Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ aus.